Im Tagesanzeiger-Interview mit Mischa Aebi nimmt Hardy Landolt Stellung zur aktuellen Debatte um Pflegewegweiser & Co. Seine Kernaussagen: Das Geschäftsmodell der Spitex-Firmen für Angehörigenpflege ist legal — das Problem liege im System, das die Pflege praktisch zwingend über solche Firmen organisiere. Eine KPMG-Studie rechtfertige die Stundenansätze von rund 77 Franken. Die Politik weiche den zwei zentralen Fragen aus: Wie viele zusätzliche Milliarden braucht eine faire Entschädigung — und wo werden die Grenzen gezogen? Landolts Vorschlag: einen individuell festgelegten, pauschalen Monatsbetrag pro pflegebedürftiger Person, über den die Betroffenen selber entscheiden, ob sie eine externe Spitex beauftragen oder einem Angehörigen zahlen.
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Quelle: Tagesanzeiger, Mischa Aebi, 09.05.2026