Im SRF-Konsumentenmagazin «Espresso» schildert eine Familie, wie die CSS dreimal die Übernahme der Grundpflege ablehnte, die die Mutter ihres siebenjährigen, schwer autistischen Sohnes leistet. Die Krankenkasse argumentiert mit dem «Ohnehin-Aufwand», den Eltern gleichaltriger Kinder ebenfalls erbringen würden. Anwalt Hardy Landolt — der die zwei einschlägigen Bundesgerichtsurteile erstritten hat — hält die Ablehnung für klar fehl am Platz. Die CSS will den Fall im Herbst neu beurteilen, wenn der Sohn das 8. Lebensjahr erreicht. In der Sommersession 2026 kommen zwei Motionen in den Nationalrat, die Bundesvorgaben zur Abgrenzung von Grundpflege, Betreuung und Vergütung fordern.

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Quelle: SRF Kassensturz Espresso, Peter Fritsche, 12.05.2026